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Image 1 Left: Tisch, Viereck, Kreiskontur (2015) 280 x 200cm; Middle: Quadrat 1 (2015) 100 x 100cm; Right: Kreise (2015) 280 x 200cm; Image 2 Kreise (2015) 280 x 200cm; Image 3 Left: Tisch, Viereck, Kreiskontur (2015) 280 x 200cm; Middle: Quadrat 1 (2015) 100 x 100cm; Image 4 Quadrat 2, Quadrat 3, Quadrat 4 (2015) 100 x 100 cm; Image 5 Wasserfarbe geduscht 1–4 (2015) and Fugenzeichnung 1–4 (2015) 45 x 60 cm

Photo by Kurt Daetwyler

 

Exhibition
I Thing.
The entropy of entity

Andreas Waldmeier

Jan 24 – Feb. 27, 2016
Opening: Jan. 23, 6:30pm


Press information E/D:
↗ Press Release German
↗ Interview, Januar 2016, German (by Daniel Kurjakovic)

Press review:
↗ Züritipp, Januar 2016 (by Daniel Morgenthaler)

Trümpi-Konzert:
23. Jan, 19 Uhr
(Zu Gast ist Anton Bruhin
Musiker, Maler und Plastiker)


Die Interaktion mit der grossformatigen Leinwand beginnt für Andreas Waldmeier meist damit, dass er eine formelle Anlage, ein «Dispositiv» setzt.

So dehnen sich ungrundierte Stellen über die sonst weiss grundierte Leinwand und werden zur Ausgangsbedingung für den sich entfaltenden Akt des Malens. Es können aber auch gefundene und teilweise bearbeitete reale Objekte sein, die – vor der Leinwand platziert – den Künstler zu einer bestimmten Grundierung bewegen.

Äusserst selektiv fügt er mit weichem, flächigem, aber auch impulsivem, kleinteiligem Duktus einzelne Elemente in diese Anlagen und elaboriert dabei unterschiedliche Wirk- und Betrachtungswesen, macht jedes Bild zur malerischen Etüde. Trotz den rudimentären Ausformulierungen gelingt es den Arbeiten, Kippmomente voller assoziativem Detailreichtum zu erzeugen – Momente, in denen sich Figuren oder erzählerische Elemente kristallisieren.

Dabei wird nicht eine neue Ordnung der Darstellung angestrebt, sondern Malerei in ihrer brüchigen und oft misslingenden Potenzialität befragt.

Text: Gabriel Flückiger